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Neue Studie - Andi - 31.05.2022

https://www.sinus-institut.de/media-center/presse/adhs-elternstudie

Die Studie besagt, dass jede 5. Familie von ADHS betroffen sein könnte.
9% sind diagnostiziert, bei 11% liegt der Verdacht nahe.
Es geht auch um Informationen, Vorurteile, soziale Akzeptanz, etc.
Ich finde sie sehr spannend und man bekommt vielleicht ne Ahnung
dafür, wie hoch die Dunkelziffer sein könnte. Wenn man jetzt noch davon
ausgeht, dass die Verdachtsfälle wohl in erster Linie die unangenehm auffallenden
Hyperaktiven betreffen (hauptsächlich Jungen), und Mädchen und Träumer
noch gar nicht im Focus stehen, könnte der neurodiverse Anteil in der Bevölkerung
bedeutend größer sein als bisher angenommen - auch wenn sich nicht alle Verdachtsfälle
bestätigen würden.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35597136/

Hier noch eine Studie aus einer amerikanischen Psychiatrie, die belegt, dass dort über 60%
der Patienten (18-25 Jahre alt) eine unerkannte/unbehandelte ADHS haben. Martin Winkler hat das Thema
in seinem letzten Newsletter abgehandelt.

Wir sind wahrlich nicht allein da draußen... Nein (Ich beantrage ein Alien-Smilie mit fliegender Untertasse..)